So - Greta ist jetzt echt knapp unter 1 Meter groß. Beim letzten Messen waren es gut 99,5 cm und das ist hoffentlich auch der Grund, warum sie momentan ein wenig unausgeglichen scheint. Die letzten Nächte hat sie jedenfalls sehr unruhig verbracht. Immerhin aber ist sie nachts nun auch wieder 100% trocken. Nach Claras Geburt ging es mit dem Windel-nötig ja/nein bei Greta ziemlich rauf und runter. Nun - jetzt scheint an dieser Front langsam wieder Normalität einzuziehen, aber derweil spricht sie immer mehr und lauter im Schlaf und wacht auch bedeutend häufiger auf und ruft nach Mama oder selten auch nach Papa. Mal sehen, wie es weiter geht.
Der Kindergarten hat absoluten Einfluss auf Gretas Entwicklung genommen. Greta hat dort einen kleinen Freund gefunden, mit dem sie so etwa jede Minute verbringt. Allerdings kommt es uns aus den Erzählungen auch so vor, als ob die beiden sich dann auch gerne von den anderen abgrenzen. Wir versuchen Greta dann natürlich klarzumachen, dass sie allen Kindern gegenüber offen sein sollte, aber das ist natürlich vor Ort nicht zu beeinflussen. Wir hoffen noch, dass die Gruppenleiterinnen sich auch mit der Situation auseinandersetzen. Sollten Gretas Ausführungen aber noch länger anhalten, so müssten wir wohl tatsächlich mal das Gespräch im Kindergarten suchen.
Sonst ist Greta ein Musterkind (mal abgesehen von einigen Tapeten- oder Möbel-Bemal-Aktionen). Sie ist sehr bemüht um ihre Schwester und auch immer sehr interessiert. Allerdings hat man schon ein wenig das Gefühl, dass sie langsam in ihrer Begeisterung etwas ermüdet und sich wünscht, dass Clara endlich Fortschritte macht, die ihr auch etwas bringen.
13. Oktober 2009
23. September 2009
Kindergartenkind
Greta geht, so denken wir, gerne in den Kindergarten. Sie hat auch schon einen richtigen Freund gewonnen, der Leon heißt. Simone zieht jeden Morgen mit den beiden los zum Abliefern, immer kurz vor Toreschluss und holt Greta dann natürlich auch gemeinsam mit Clara ab. Gestern machte Greta schon ein Riesengeschrei, weil Clara so lange bei der Nachbarin bleiben sollte. Schön, dass Clara für Greta so wichtig ist. Seitdem es mit dem Kindergarten startete, entwickelt sie sich plötzlich zur Künstlerin. Musste man sie zuvor noch dazu zwingen, mal Stifte in die Hand zu nehmen, macht sie es mittlerweile freiwillig und malt vor allem auch liebend gerne mit Wasserfarben. Außerdem bildet sie seitdem auch gerne vermehrt Worte mit ihren Magnetbuchstaben oder versucht schon mal, den ein oder anderen Buchstaben zu Papier zu bringen. Witzig war, als sie letztens ihren Namen zusammensuchte und mit dem A begann, dazu aber sagte, das A gehöre ja ans Ende. Nach einger Suche stand da ATERG. Ich sagte, dass das A hinten und das G vorne sei. Sie bestätigte mir das. Nun ja - woher soll sie auch wissen, dass man hier bei uns immer genau anders herum schreibt?
6. September 2009
Omas und Opas Zoo
Der Ruhrtopcard sei Dank - wir waren mit der Familie auf dem ersten echten Ausflug in Oma und Opas Zoo. Wetter war toll und die Löwen waren das absolute Highlight. Die planten wohl auch gerade eine Familienerweiterung. ;-)
7. August 2009
Greta auf dem Waldspielplatz Duisburg-Wedau
Ist mit meinem Mobile gefilmt, deswegen nicht so richtig toll in der Qualität. Die Phase, in der Greta nicht mal eine normale Rutsche runter wollte scheint damit wohl vorbei zu sein.
3. August 2009
Wasser
Greta ist eine echte Wasserratte. Sie schwimmt (noch mit Unterstützung ihres Bojenanzuges) und taucht (ohne den) was das Zeug hält. Außerdem springt sie mittlerweile mit Begeisterung vom Startblock. Letzteres ist glaube ich dem Nachbarsjungen Marcel geschuldet, den wir mal im Schwimmbad getroffen haben und der es ihr vorgemacht hat und sie zum Nachahmen anregte. Seitdem läuft kein Schwimmbadbesuch mehr ohne Springen ab. Das Tauchen hat sich hingegen eher von selbst ergeben. Ohne die Schaumdinger vom Bojenanzug kann Greta sogar jemandem durch die Beine tauchen. Lustigerweise macht sie dann richtige Armzüge, wohingegen sie an der Wasseroberfläche zum vorwärts kommen eher die Hündchen-Paddel-Methode nutzt.
23. Juli 2009
Zählen
Greta kann ganz alleine bis 30 zählen. Und im Wechsel mit Mama und/oder Papa klappt es sogar bis 100. Es scheint tatsächlich, dass sie das Konzept verstanden hat wie es gemacht wird. Nicht, dass sie von den Zahlen schon eine konkrete Vorstellung hätte, wieviel älter z.B. reale 20 Jahre gemessen an ihrem Alter bedeuten meine ich damit. Jetzt versuchen wir ihr so ein bischen einfaches Plusrechnen beizubringen. Sie saugt das absolut auf und wir wollen das nur fördern und sie nicht triezen. (So lange sie alles richtig macht, bleibt der Rohrstock natürlich stecken.) Mama vermutet, dass dieses Verlangen eher nicht von ihrer Seite vererbt ist. Möglicherweise ist das tatsächlich so. ;-)
14. Juli 2009
Manchmal ist es einfach
Greta knatscht weniger - und zwar deutlich. Das Anti-Knatsch-Programm hat sich bislang positiv ausgewirkt. Sie ist momentan deutlich ausgeglichener und umgänglicher als zuletzt. Sie hat gemerkt, dass sie absolut konsequent überhaupt nichts bei Mama und Papa erreicht, wenn sie knatscht. Wir haben es eher so gehalten, dass sie bei zu langem Genöhle auch noch weitere Konsequenzen bekam. Das war manchmal hart für sie und für uns, aber die Überzeugung, mit der wir das durchgezogen haben, hat wohl letztlich gewirkt. Außerdem bemühen wir uns noch, Greta einen (soweit umsetzbar) regelmäßigen Tagesablauf zu bieten seit Simone zuhause ist. Auch das entspannt die Krisensituationen vor allem rund um die Abendmahlzeit zusehends. Apropos Mahlzeit. Das mit dem Essen klappt mit Greta auch immer besser, da sie auch mal so Standardessen unterwegs wie Currywurst oder Hamburger oder Pizza probiert. Allerdings ist sie nicht mehr so offen wie früher noch und probiert neue Sachen erst mal aus. Meist kommt heute vorschnell ein 'Mag ich nicht' ohne Probieren und dann auch die nachhaltige Ablehnung, gar nicht erst probieren zu wollen. Da ist doch etwas verloren gegangen und ich kann keinen Zusammenhang sehen, wodurch das geschehen ist. Schade.
Noch 2,5 Wochen und es geht los im Kindergarten. Mal sehen, was das an neuen familiären Arbeitsfeldern aufwirft. Und kurz danach kommt ja auch noch der Kindernachschub dazu.
Noch 2,5 Wochen und es geht los im Kindergarten. Mal sehen, was das an neuen familiären Arbeitsfeldern aufwirft. Und kurz danach kommt ja auch noch der Kindernachschub dazu.
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